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Italien [Bearbeiten]

Die mitgliederstärksten Jahre der italienischen Ultrà-Bewegung waren die 80er-Jahre. Aber auch heute noch gibt es einige Gruppen, die mehr als 10.000 Mitglieder haben. Einige wichtige Gruppen sind: Irriducibili Lazio, Brigate rossonere Milan, Brescia MU 1911, Curva Nord Bergamo, Ultras Granata. Die berühmtesten Gruppierungen, die die italienische Ultramentalität geprägt haben, haben sich wegen der andauernden Repression seitens der Lega-Calcio und der Polizei aufgelöst; Hierbei sind anzuführen: Brigate Gialloblu 71 Verona, Fdl Milan, Bna Atalanta, Commando Ultras Napoli, Verona Front. Aufgrund der sehr hohen Mitgliederzahlen einiger Gruppen haben diese einen großen Einfluss auf die Vereinspolitik. So durfte z.B. die mittlerweile aufgelöste Fossa dei Leoni entscheiden, was von wem in ihrer Fankurve verkauft werden darf. Allein wegen dieser vereinspolitischen Macht verorten sich einzelne Gruppen auch in einer bestimmten politischen Richtung, so gibt es rechtsextreme Fangruppen, wie Irriducibili Lazio, aber auch neutrale oder linksextreme Gruppen, wie die Brigate Autonome Livornesi des AS Livorno Calcio.

Österreich [Bearbeiten]

Auch in Österreich gibt es einige Ultrà-Gruppierungen mit einem unterschiedlichen Grad an Aktivität und Bekanntheit.

Die älteste & international bekannteste Gruppe sind die "Ultras Rapid 1988", die auf der "Block West" genannten Westtribüne des Gerhard-Hanappi-Stadions den SK Rapid Wien unterstützen. Sie sind eine der wenigen Ultrà-Gruppierungen in Europa, die jedes Spiel eine Choreographie zeigen. Die Ultras Rapid wurden 2005 von der T.I.F.O. (Torcida International Fans Organisation) zur Gruppierung mit den besten Choreographien in Europa gewählt.

Die Kurve des SK Sturm Graz, der sogenannte "Sektor 25", beheimatet neben der bekanntesten Gruppe, der Brigata Graz 1994 auch die Grazer Sturmflut 96 und die Jewels Sturm. Die Salzburger Gruppierungen Union Ultrà '99 und Tough Guys Salzburg 92 litten sehr stark unter der Übernahme ihres Klubs Austria Salzburg durch Red Bull, da diese in weiten Teilen der Salzburger Fanszene auf Ablehnung stieß. Beide Fangruppierungen unterstützen jetzt die neue Austria Salzburg. Zu erwähnen ist auch die Ultràfanszene des FC Wacker Tirol. Sie beheimatet die Verrückten Köpfe 1991. Bei der Austria Wien sind die Fedayn 1995 zu erwähnen, doch auch dort gibt es durch den Einstieg des Hauptsponsors Magna und der damit verbundenen Umbenennung des Vereins in Austria Magna Wien Probleme.

Portugal [Bearbeiten]

Fans der portugiesischen Nationalmannschaft mit Flagge der Ultràs zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Köln
Fans der portugiesischen Nationalmannschaft mit Flagge der Ultràs zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Köln

Auch in Portugal gibt es einige Ultrà-Gruppierungen. Die bekanntesten sind die Diabos Vermelhos von Benfica Lissabon. Außerdem gibt es noch die Super Dragoes vom FC Porto, sowie die Juve Leo und Torcida Verde von Sporting Lissabon. Alle anderen Ultrà-Gruppierungen sind eher weniger bekannt.

Griechenland [Bearbeiten]

Die Szene in Griechenland bzw. in der Hauptstadt Athen gilt als eine der extremsten Europas. Bei Duellen der großen Athener Klubs (Olympiakos, Panathinaikos, AEK) kommt es so gut wie immer zu schweren Ausschreitungen. Deshalb ist es Ultrà-Gruppierungen seit einigen Jahren verboten, Derbys im Stadion des Gegners zu besuchen. Die bekanntesten Gruppen sind Gate 13 (Panathinakos), Gate 7 (Olympiakos) und Gate 4 (PAOK).

Kroatien [Bearbeiten]

Die älteste Ultrà-Gruppierung Torcida von Hajduk Split hat ihre Wurzeln im Jahr 1950, als im Vorfeld eines entscheidenden Meisterschaftsspiels eine nach heutigen Maßstäben Ultrà-artige Unterstützung organisiert wurde. Nach dem raschen Verbot durch die jugoslawische Staatsführung und der in den folgenden Jahren zwangsweise unorganisierten Anhängerschaft, erfolgte 1980 eine Wiedergeburt. Heute sind die 1986 gegründeten Bad Blue Boys vom Hauptstadtklub Dinamo Zagreb die größten Rivalen in der Szene. Erwähnenswert ist noch die Armada vom HNK Rijeka.

Serbien [Bearbeiten]

Auch in Serbien gibt es bei vielen Vereinen Ultragruppierungen. Die größten Gruppen sind die Delije von Roter Stern Belgrad und die Grobari Partizan Belgrad, aber auch bei OFK Belgrad und Vojvodina Novi Sad gibt es größere Gruppierungen. Die Benutzung von Pyrotechnik gehört in serbischen Stadien zum Alltag, außerdem kommt es im Umfeld von Fußballspielen häufig zu Gewaltausbrüchen.

Schweiz [Bearbeiten]

In der Schweiz sind in den letzten Jahren auch bei den meisten erstklassigen Vereinen Ultragruppierungen entstanden, die wichtigsten sind in Basel, Bern, Zürich, Sion, Luzern und St.Gallen beheimatet. In Zürich findet man die Ultras vorallem in der sogenannten "Zürcher Südkurve", welche den FC Zürich unterstützt. In Bern in der Ostkurve Bern!


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